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Staat pickt sich Steuerrosinen raus

27.02.2019
copyright Lokalblättle

Also, wenn Sie mich fragen, was mir wieder aufgefallen ist – nein, fragen Sie mich besser nicht ...

Ich weiß nicht, ob Sie es schon wissen, aber unser Staat pickt sich Steuerrosinen raus und an denen kassiert er Sie und mich so richtig ab, ohne dass wir es bewusst merken, weil niemand von uns Bürgern darüber nachdenkt denkt, wie sich unser Staat uns Bürgern gegenüber eigentlich verhält. 

Ich habe da mal ein Beispiel gemacht, damit es besser verständlich ist: Ein Medikament aus der Apotheke hat einen Apothenabgabepreis von 137,28 Euro. Von diesem Betrag bekommt der Hersteller des Medikaments 100,- Euro (Herstellerabgabepreis). Der Medizinische Großhandel schlägt auf den Herstellerabgabepreis, 3,15 % + 0,70 Euro drauf (3,85 €). Die Apotheke, erhebt für ihre Leistung einen Apothekenzuschlag von 3,0 % auf den Herstellerabgabepreis + 8,51 € (11,51 €) und ganz zum Schluß, da kommt unser Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sagt: Auf den Netto-Apothekenabgabepreis (115,36 €), auf den werden noch 19 % Mehrwertsteuer (21,92 €) aufgeschlagen und dies ohne jegliche Gegenleistung, einfach so. Krankenbetten und Treppenlifte werden übrigens auch mit 19 Prozent Mehrwertsteuer besteuert. Hier krankt doch das System.  

Damit das politische Gegengewicht in der Regierung wieder hergestellt ist, sagt Jens Spahn (CDU), Gesundheitsminister. Die Medikamente der Hersteller werden immer teurer, die Wirkung aber nicht besser, das Gesundheitssystem ist bald nicht mehr finanzierbar, vergisst aber zu sagen: Je teurer die Medikamente werden, umso mehr Mehrwertsteuer fließt unserem Kollegen, dem Bundesfinanzminster, in seine Finanzkasse. Womit wieder einmal bewiesen wäre: dDe Politik ist eine Hure, sie treibt es mit jedem. Es stimmt und deshalb darf man es auch schreiben. Es lebe die pseudo Pressefreiheit verankert im Grundgesetz.  

Da es mehr kranke Menschen als Tierhalter von Hunden und Katzen gibt, beträgt der Mehrwertsteuersatz auf Medikamente 19 Prozent, der auf Hunde- und Katzenfutter nur 7 Prozent. Galerien berechnen für Kunstobjekte ebenfalls nur den reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent. Zeitungsleser werden immer weniger, weshalb im Preis der Tageszeitung nur 7 Prozent Mehrwertsteuer enthalten sind. Wer seinen Kaffee am Tisch in der Bäckerei trinkt, muss 19 Prozent Mehrwersteuer bezahlen, wer ihn auf der Straße im Pappbecher trinkt und die Umwelt belastet, zahlt nur 7 Prozent Mehrwertsteuer. Wer nicht mit der eigenen Frau
kuschelt, sondern mit einer Geliebten ins Hotel geht und ein lauschiges Schäferstünden abhält, zahlt auch nur 7 Prozent Mehrwertsteuer auf den Zimmerpreis. Sünde wird auch staatlich subventioniert, Guido Westerwelle, FDP, sei Dank.   

Bitte bleiben oder werden Sie gesund, dann hat der Bundesfinanzminister das steuerliche Nachsehen bei der Mehrwertsteuer auf die Medikamente. Dafür bekommt er dann Lohn- und Einkommensteuer von denen, die wieder arbeiten. Der Staat kassiert immer mit, egal was wir machen oder nicht machen.    

Minderheiten - das Problem der Mehrheiten  

Bei meinen Überlegungen zu Themen dieser Ausgabe ist mir erneut aufgefallen: Minderheiten werden zunehmend das Problem der Mehrheiten. Altersarmut in Deutschland, in einem der
reichsten Länder der Welt – das Problem vor unseren eigenen
Füßen sehen wir nicht. Ein Problem, das morgen jeden in Deutschland treffen kann. Vergesst die Alten nicht, sie haben den Grundstein gelegt, für alles was danach kommt, danach möglich sein wird, sie haben Altersarmut nicht verdient. Asylanten und Flüchtlinge gegenüber Europa und ihrem eigenen Land, die Briten mit ihrem Bexit gegenüber Europa. Griechen gegenüber Deutschland und Europa, nur Gemecker, keine Spur von Dankbarkeit für die Milliarden Euro als finanzielle Hilfe, Kredite die das Land vor der völligen Bedeutungslosigkeit gerettet haben. Hilfsschiffe gegenüber Italien, Malta, Spanien, die keine Genehmigung zum Anlegen in den jeweiligen Häfen bekommen. Kleine politische Parteien wie AfD, FDP, Grüne, Linke und SPD verhindern stabile politische Mehrheiten und die Regierbarkeit des Landes über Monate. Eine Regierungskrise ist greifbar nahe, da sich die Parteien in Eigen-Profilierung verlieren und eine Jamaika-Koalition nicht zustande kommt. 

Die Neuen Bundesländer werden nicht müde, immer weitere neue finanzielle Ansprüche gegenüber den Alten Bundesländern zu stellen, anstatt auch einmal Zufriedenheit mit dem bisher erreichten auszudrücken. Das Dauergejammer ist unerträglich. Den Sozialismus mit seiner Planwirtschaft bis zur letzten Minute hochhalten und dann die Vorteile von Demokratie und Kapitalwirtschaft ohne jegliche Eigenleistung von heute auf morgen beanspruchen. Niemand erinnert daran, dass die Rentner der DDR nach dem Mauerfall aus unserer Rentenkasse ihre Rente von heute auf morgen weiter erhalten haben, ohne dafür auch nur einen Pfennig oder Cent an Rentenbeitrag einbezahlt zu haben. Von den Jahrgängen, die danach in den Ruhestand gegangen sind, spreche ich überhaupt nicht. Die Mehrzahl von Ihnen hat wenn überhaupt nur geringste Beiträge in die Rentenkasse einbezahlt und bekommt heute eine vergleichbar hohe Rente dafür. Politiker und Parteien sind das Problem der Menschen in diesem Staat, sie verfolgen nur Eigeninteressen, die ihnen einen Stimmenzuwachs bei der nächsten Wahl bringen, um ihre Wünsche mit den Steuern der Wähler finanzieren zu können. Ich könnte noch unzählige Paarungen aufzählen, bei denen die Minderheiten das Problem der Mehrheiten sind. Ich denke da auch an die kleinen Länder in Europa wie Griechenland, Italien, Polen, Rumänien, Ungarn, Slowenien, die nur die Vorteile, Gelder aus der EU, einstreichen, sich aber an den Aufgaben der Länder in dieser Gemeinschaft nicht beteiligen wollen – siehe Flüchtlingsproblem.

Herzlichst Ihr und Euer Bruddler


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