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Vor der Rente renovieren

Werterhaltung vor Ruhestand abschließen
28.03.2019 von Moritz Clausner
pixabay.com CC0 Creative Commons

Den Wunsch nach einer Immobilie, einem Eigenheim – wer hat ihn nicht? Der Traum, im Alter keine Miete mehr zahlen zu müssen, ist weit verbreitet. Die monatlich eingesparte Miete zur freien Verfügung zu haben, ist verlockend.
Endlich kann man sich aufgeschobene Wünsche erfüllen, zu fernen Zielen reisen, die Küche oder Teile der Inneneinrichtung austauschen oder sich ein neues Auto leisten – ohne Einsparungen an anderer Stelle vornehmen zu müssen.

Bei aller Vorfreude auf den Ruhestand und verständlicher Euphorie darüber, wie man den letzten Lebensabschnitt gestalten möchte, wird eines immer wieder vergessen: Mit dem Eintritt in den
Ruhestand verringert sich das monatlich zur Verfügung stehende Einkommen um mehr als die Hälfte! Wer nicht bereits in jungen Jahren eine zusätzliche private Altersvorsorge abgeschlossen hat (Wer hat das schon?), muss seinen neuen Lebensabschnitt mit einer bescheideneren Einkommenssituation planen. Wer nur über die gesetzliche Altersrente eines Alleinverdieners verfügt, ohne Anspruch auf eine Betriebsrente, muss bei seinen Ausgaben Prioritäten setzen. Ein finanzieller Engpass ist schnell erreicht, wenn beispielsweise der „Notgroschen“ von drei monatlichen Einkommen auf dem Sparbuch bei einem selbstbewohnten Eigenheim für nicht geplante Reparaturen verwendet werden muss. 

Wichtig ist deshalb, dass in den letzten drei bis fünf Jahren vor Erreichen des Ruhestandes die finanziell kostenaufwendigen
Sanierungen, Reparaturen, Modernisierungen und Erneuerungen am Eigenheim vorgenommen und auch abgeschlossen werden. Eigenheimbesitzer sollten die Zeit auch für Umbauten wie ein seniorengerechtes Bad oder neue, breitere Türen nutzen – solange noch ein höherer finanzieller Spielraum dafür vorhanden ist. 

Merke: Der verfügbare Kreditrahmen für den persönlichen Dispokredit wird mit Beginn des Ruhestands an die neue, geringere Einkommenssituation „Rente“ angepasst. Ein
Finanzierungsbedarf für Reparaturen, Erneuerungen oder Änderungswünsche am Haus lässt sich bei der Bank für
Kunden ab 60, spätestens ab 63 Jahren nur schwer und mit deutlich schlechteren Konditionen durchsetzen. Das Alter und das deutlich geringere Einkommen zeigen jedem Eigenheimbesitzer die Grenzen seiner Möglichkeiten auf, insbesondere dann, wenn das Haus noch nicht vollständig abbezahlt ist. 

Die Freude am lang gehegten Traum vom eigenen Haus im Alter kann dann sehr schnell getrübt werden, wenn die
eigenen finanziellen Möglichkeiten werterhaltende Maßnahmen am Eigenheim nicht mehr zulassen. Es droht ein Wertverlust durch nicht durchgeführte Instandsetzungsarbeiten. Der finanzielle Bumerang kommt, wenn das Eigenheim verkauft werden soll oder muss. Nicht selten müssen deutliche Abschläge von der Kaufpreisvorstellung hingenommen werden, wenn nicht frühzeitig gemacht wurde, was gemacht werden muss.


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