Die Top-Neuheiten und neuen Beiträge


Hier könnte direkt auf eine separate Seite verwiesen werden
Mit Tipps, wie man diese Seite mitgestalten kann

Die Favoriten / auch Favoriten Anderer: besonders beliebt

Hier werden die Artikel im Warenkorb angezeigt




Immobilienpreise steigen weiter

Nachfrage nicht allein für hohe Preise verantwortlich
28.03.2019 von Erik Kaminski

Wer sich für den Kauf einer Immobilie, eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim interessiert und die zum Verkauf stehenden Objekte nach Lage, Größe, Ausstattung, Baujahr und Zustand miteinander vergleicht, wird schnell feststellen: Die Preisunterschiede der durchaus vergleichbaren Angebote sind häufig nicht gerechtfertigt.

Die Mehrzahl der zum Verkauf angebotenen Immobilien Objekte sind überbewertet, je nach Lage sind 30 % und mehr über dem sonst marktüblichen Preis keine Seltenheit. Einschlägige Medien schreiben die Nachfrage nach Wohneigentum künstlich hoch und treiben so die Preise für Käufer zusätzlich in die Höhe. An interessanten  Wirtschaftsstandtorten wie Baden-Württemberg mit einem Ballungszentrum rund um Stuttgart, mit atraktiven leistungsstarken Arbeitgebern, sind die Preise für Immobilien kein Thema. Wer beruflich in der Region einen langfristigen Arbeitsplatz mit guten Karriereaussichten hat, aktzeptiert nahezu jeden Preis für eine Immobilie. 

Für die steigenden Preise bei Immobilien sind auch einschlägige Medien verantwortlich, die die Nachfrage nach geeigneten Immobilien künstlich hochschreiben. Bundesweite Atlanten für Immobilien mit Preisvergleichen und zukünftigen möglichen Preisensteigerungen bei einem leergefegten Markt an zum Verkauf stehenden Immobilien beeinflussen das Preisgefüge zusätzlich. Banken mit eigenen Immobilienabteilungen und freie, unabhängige Makler stehen im täglichen Wettbewerb um 

mögliche Verkäufer, die ihre Immobilie zu einem höchstmöglichen Preis, zeitnah an bonitätsstarke Käufer mit Hilfe des Maklers verkaufen wollen. Bei der Anzahl von Maklern im Großraum Stuttgart hat der Verkäufer die Qual der Wahl, welchen Makler er letztendlich mit der Vermittung seiner Immobilie beauftragt. Die Versprechungen, den Verkauf der Immobilie zu einem absoluten, am Markt durchsetzbaren Höchstpreis vorzunehmen kennen keine Grenzen. Nur wer den Höchstpreis für die Immobilie bei der Bewertung dem Verkäufer gegenüber glaubhaft benennen kann, kann auch mit dem Vermittlungsauftrag und mit positiven Provisionsaussichten rechnen. 

Die Metoden der Bewertung einer Immobilie und die Preisfindung sind nicht selten dubios und zweifelhaft, was sich spätestens dann beweist, wenn die Immobilie nur mit einem deutlichen Preisabschlag verkauft werden konnte.

Die preisliche Überbewertung von Immobilien durch Makler trägt mit dazu bei, dass das Preisniveau für Immobilien zwangsläufig ansteigt und sich auch auf dieser Höhe weiter hält. Das Problem die gewünschten Verkaufspreise für Immobilien sind bekannt, nicht aber die Preise, die letztendlich tatsächlich für die Immobilie bezahlt wurden.  

Auf dem Kunstmarkt ist es wie auf dem Immobilienmarkt: Für
Bilder, Plastiken und Skulpturen werden Preise bezahlt, von denen niemand weiß, ob sie ihr Geld auch tatsächlich wert sind. Nicht zuviel bezahlt zu haben kann man erst sagen, wenn die gekauften Kunst- oder Immobilienobjekte wieder zu einem höheren Preis verkauft werden konnten, als man selbst bezahlt hat. Vor Spekulationskäufen bei Kunst und Immobilien ist Vorsicht geboten, der Markt reagiert mitunter schneller, als man die gekauften Objekte wieder zum Einstandspreis verkaufen kann und dann wurde nicht nur Geld gewechselt, sondern Lehrgeld bezahlt. 


share & mehr


Magazin-Druckerei

Machen Sie aus dem gewählten Dokument eine PDF.
So haben Sie die Möglichkeit, die interessantesten Beiträge zu speichern oder auf Ihrem Drucker auszudrucken.

Unterstützen Sie uns durch Spenden!

Möchtest Sie diese Seite finanziell unterstützen, damit wir Sie zukünftig noch schneller informieren können.


Dieses könnte Sie auch interessieren


Alle Beiträge zum Thema bauen, kaufen & wohnen

Alle Beiträge zum Thema Ausgabe 2019-04