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Was ich immer sag, . . .

Also, wenn Sie mich fragen, was mir wieder aufgefallen ist, nein, fragen Sie mich besser nicht . . .
01.07.2019
copyright Lokalblättle

Liebe Freunde meiner monatlichen Kolumne, hier an dieser Stelle, es bewahrheitet sich früher oder später alles was ích sage, schreibe ich: „Beim Fernsehen und in der Politik kann jeder alles werden.“ In der Ukraine haben mehr als dreiundsiebzig Prozent des Landes einen „Komiker", Wolodymyr Selinskyi, zum Präsidenten gewählt. Für mich stellt sich jetzt die durchaus ernstzunehmende Frage, was ist das größere Übel, ein Komiker als Präsident der Ukraine oder die 73 % der Wähler in der Ukraine, die einen Komiker in dieses Amt gewählt haben?

Übrigens: Auf einen Komiker oder Schauspieler mehr oder weniger in der Politik kommt es nicht an, wenn man sich mal umschaut, wer alles verantwortliche politische Ämter nicht nur bei uns in Deutschland, Österreich, Amerika, Großbrittanien und Russland innehat. Wenn Bildung und politisches Interesse der Bevölkerung am Wahlergebnis einer Wahl abzulesen sind, dann ist eine zunehmende Volksverblödung nicht nur in der Ukraine festzustellen. Der Weltuntergang ist nicht mehr weit, wenn wir uns beeilen, dann erleben wir ihn noch.   

Brexit: yes or no?

Brexit: ja oder nein? Und wann überhaupt? Das ist die Frage, die siebenundzwanzig andere EU-Staaten schon seit mehr als zwei Jahren beschäftigt und wo sie keine Antwort drauf erhalten. Nur 52 % der Britten hatten für einen EU-Austritt gestimmt, ohne zu wissen, mit welchen Konsequenzen, dies für sie und die anderen EU-Staaten im täglichen Warenaustausch miteinander verbunden ist.  

Die Britten haben jetzt an der EU-Wahl teilgenommen und damit bestimmen sie auch zukünftig mit eigenen Abgeordneten mit, was in Europa politisch und wirtschaftlich passiert oder nicht, obwohl sie eigentlich kein so richtiges Interesse mehr an der Europäischen Gemeinschaft und ihren Entscheidungen haben. Ein Widerspruch in sich, aber was macht das schon? Die Welt sie ist ein Narrenhaus und irgendwo wird immer gespielt bis der letzte Vorhang fällt.

Minderheiten sind das Problem

Bereits in der Februar-Ausgabe des Lokalblättle habe ich an dieser Stelle darüber gebruddelt, dass Minderheiten das Problem der Mehrheiten sind und habe mehrere Beispiele aufgeführt, die dafür stehen.

Natürlich und da sind wir uns sicher fast alle einig, können Minderheiten nicht das Dauerproblem der Mehrheiten sein, dann würde die Welt aus den Fugen geraten, aber täglich kommen neue Beispiele aus allen Bereichen des täglichen Lebens dazu und die werden auch noch von Lobbyisten und Politikern unterstützt.  

Organspende? Nein Danke!

Neuestes Beispiel: Eine Minderheit von angeblich 10.000 Menschen zwingt mit politischer Unterstützung eine Mehrheit von 60 Millionen Bürgern ab 16 Jahren zur Organspende nach dem Tod, wenn nicht ausdrücklich von den Verstorbenen bereits zu Lebzeiten der Organentnahme widersprochen wurde.

Die Würde des Menschen ist unantastbar steht bereits im Grundgesetz unseres Staates, auf das die Politiker von Land und Bund bei jeder nur möglichen Gelegenheit hinweisen, nur wenn es darum geht, sich für die Geschichtsbücher der Nachwelt unsterblich zu machen, dann vergisst man, was eigentlich mit der Grundgesetz-Aussage gemeint ist.

„Mein Körper gehört mir und wem ich was

spende, entscheide ich und nicht der Staat!“

Natürlich ist es schlimm, wenn ein Mensch lebensbedrohlich schwer erkrankt und nur durch ein Organ eines anderen Menschen sein Leben verlängert werden kann. Dafür darf doch aber nicht politischer Druck, gesetzlicher Zwang auf alle Bürger des Landes ausgeübt werden, nach dem Ableben als Organlieferant für eine bescheidene Minderheit zur Verfügung zu stehen. Außerdem finde ich es auch vermessen, mich von einem städtischen Bediensteten bei der Verlängerung meines Personalausweises fragen lassen zu müssen, ob ich den zukünftig weiterhin immer noch kein Organspender sein möchte, um mir dann Kommentare von neben mir stehenden fremden Personen anhören zu müssen, „so Sie wollen also nicht helfen, wenn jemand ein Organ von Ihnen braucht, um noch länger leben zu können. Sie grüße ich nicht mehr, wenn ich das gewusst hätte und so einer wohnt in unserer Straße, Sie möchte ich nicht als Nachbarn haben.“ „Pfui, selbstverständlich bin ich Organspender und wenn ich es bestimmen kann, dann bekommen Sie von mir kein Organ und wenn Sie es noch so nötig brauchen würden, um länger zu leben.“ 

Jugendliche ab 16 Jahren sollen auch Organe nach ihrem Tod spenden dürfen, was eigentlich nicht nachvollziehbar ist, da sie noch nicht volljährig sind und derartige einseitige Willenserklärungen überhaupt nicht abgeben dürfen, da sie die Tragweite ihrer Entscheidung nicht immer verstehen. Allein der Gedanke, Eltern müssen hinnehmen, dass ihr Kind sich aus einer jugendlichen Laune heraus für eine Organspende nach dem Tod entscheidet, um dann anschließend von ihnen „ausgehölt“ bestattet zu werden, ist doch ein unzumutbarer Gedanke.   

„Ich widerspreche ausdrücklich der Entnahme von Organen aus meinem Körper nach meinem Tod als Organspende und erkläre, dass ich auch von anderen mir nicht bekannten Personen kein Organ, keine Organe als lebensverlängernde Maßnahme für mich wünsche, beanspruche und von diesen transplantiert bekommen möchte.“

Mein Widerspruch ist widerspruchslos unbedingt zu respektieren.

d´r bruddler

Gerne dürfen Sie mir Ihre persönliche Meinung zu diesem sicher sehr heiklen und kontroversen Thema schreiben, die ich dann ebenso respektiere wie Sie sicherlich meine.

 

Herzlichst Ihr und Euer Bruddler


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