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Falsche Angaben lohnen nicht

Abzug im Schadensfall und Kündigung drohen
01.07.2019 von Peter Berger

Versicherungen gegenüber falsche Angaben zu machen, ist kein Kavaliersdelikt und kann im Schadensfall einen höheren Abzug und die Kündigung des Versicherungsvertrages wegen falscher Angaben zur Folge haben. Unwahrscheinlich, dass anschließend eine andere Versicherung bereit ist, das zu versichernde Risiko zu übernehmen.

Versichert ist nur, was auch im Vertrag steht und ein Stellplatz oder Carport ist keine Garage mit vollautomatischem, funkgesteuertem Rolltor. Auch wie viele Autofahrer ein Fahrzeug bewegen, ist für die Abschätzung des Unfallrisikos und die Berechnung der Prämie wichtig, ebenso wie die jährliche Laufleistung des Fahrzeugs. Wer viel fährt hat ein höheres Unfallrisioko als Fahrer mit einer geringeren Fahrleistung und nur einem Fahrer.


Auch Veränderungen an der Ausstattung der Wohnung, des Hauses wie die Erweiterung der Wohnfläche oder ein zusätzlicher Wintergartenanbau sind wichtige Veränderungen, die der Versicherung für eine Risikoerhöhung sowie Prämienanpassung umgehend mitgeteilt werden müssen.


Der Wegfall eines versicherten Risikos sollte ebenfalls der Versicherung mitgeteilt werden, damit es zu einer Prämienreduzierung kommt. Versicherte sollten regelmäßig vor der jeweiligen Kündigungsfrist ihre Versicherungen überprüfen, damit es zu keiner Doppel- oder Überversicherung kommt.   


Wer lügt, schummelt, es mit der Wahrheit in der Vergangenheit nicht sehr genau genommen hat, um die eigene Versicherungsprämie klein zu halten, sollte vor der nächsten Prämienrechnung seine Angaben gegenüber der Versicherung aktualisieren, da mit im Schadensfall nicht erhebliche Abzüge oder eine Kündigung des Versicherungsvertrages drohen. Eine rückwirkende Prämiennachberechnung folgt in jedem Fall.


Auch bei der Schadensmeldung sollte nicht übereilt und unüberlegt der Schadensvorgang geschildert werden, sondern so wie es tatsächlich passiert ist. Versicherungen haben ein Gespühr für Schäden, die sich nicht wie vorgetragen ereignet haben können. Versicherungsbetrug ist ein Strafdelikt und Staatsanwaltschaft und Gericht haben dafür kein Verständnis,
dafür aber empfindliche Strafen.


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